Endoprothetik

Im St. Elisabeth-Krankenhaus wird die Endoprothetik, d.h. der Gelenkersatz an Hüft- und Schultergelenk, umfangreich betrieben. Helfen Medikamente, Physiotherapie oder arthroskopische Eingriffe nicht mehr, die Schmerzen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen, ist ein Ersatz des betroffenen Hüft- oder Kniegelenks angeraten.

In Deutschland werden jährlich mehr als 300.000 künstliche Gelenke implantiert. Seit mehr als 30 Jahren gehören Hüftendoprothetik zu den Standardeingriffen bei fortgeschrittener Arthrose.

Arthrose eine Volkskrankheit

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung, Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Jede Bewegung ist für die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes „Knochenarbeit“ der Gelenke. 

Im Laufe des Lebens kommt es zu Abnutzungserscheinungen des Knorpels, der zwischen den Gelenken liegt. Die dann freiliegenden Knochen können aufeinander reiben und Schmerzen verursachen. Diese „Verschleißarthrose“ schränkt die Bewegungsfreiheit bei alltäglichen Tätigkeiten oft erheblich ein.

Der Operateur entfernt die erkrankten Stellen des Knochens und implantiert dort das passgenaue Formteil aus einer hochwertigen Metalllegierung. Ein hochwertiges Polyethylen ersetzt die Knorpelflächen. Es fängt Stöße sanft auf und sorgt für einen geschmeidigen Bewegungsablauf.

Bei der Auswahl der Prothese werden ausschließlich bewährte und zuverlässige Implantate ausgewählt, die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ersetzen.

Einen Termin zur Erstvorstellung oder für eine Nachsorgeuntersuchung vereinbaren Sie bitte im Sekretariat unter

Telefon 05341 824132
Telefax 05341 824137